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2065

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Die Beziehung zwischen erwachsenem Patient und Therapeutin in der Sprachtherapie - eine Auseinandersetzung mit Konzepten und Wirkfaktoren im Spiegel der psychotherapeutischen Diskussion (PDF)


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Artikel-Nr.: 2065

Bachelorarbeit an der Hochschule Osnabrück, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften im Bachelorstudiengang Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie

Die Bachelorarbeit hat 2017 den dbl-Nachwuchspreis erhalten.

Autorin: Julia Göldner

(2016, PDF, 1.749 KB)

Hintergrund und Ziele: In der Psychotherapieforschung spielt die therapeutische Beziehung als allgemeiner Wirkfaktor (sog. „common factor“) schon lange eine Rolle, es wird ihr ein Anteil am Outcome von 30% zugemessen (vgl. Asay u. Lambert 2001: 49). Die Forschungslage zur sprachtherapeutischen Beziehung erscheint jedoch unübersichtlich und wenig ausdifferenziert (vgl. Bartels u. Voll 2013: 77) – die Auseinandersetzung mit dieser Thematik ist daher im Sinne einer Ergänzung und Anpassung des Konzepts der evidenzbasierten Praxis sinnvoll (vgl. Beushausen 2005: 8). Es konnte keine strukturierende Übersichtsarbeit ausfindig gemacht werden, die sich mit der Therapeuten-Patienten-Beziehung in der Sprachtherapie beschäftigt. Daher soll ein Überblick zur Konzeptualisierung der sprachtherapeutischen Beziehung angefertigt werden, der Bezug auf Erkenntnisse der Psychotherapie nimmt. Damit soll der bisherige Forschungsstand dargelegt, analysiert und übersichtlich zusammengefasst werden.

Methode: Es wurde ein zweigliedriger Arbeitsprozess durchlaufen. Für den psychotherapeutischen Teil wurde eine „selektive Literaturübersicht“ (Ressing et al. 2009: 457) angefertigt. Die Methodik des sprachtherapeutischen Teils wurde an eine „systematische Literaturübersicht“ (ebd.) angelehnt. Resultate der psychotherapeutischen Betrachtung wurden für den sprachtherapeutischen Teil im Sinne eines strukturgebenden Rahmens genutzt.

Ergebnisse: Die wenigen, meist qualitativen Studien betonen die Relevanz der sprachtherapeutischen Beziehung für den Therapieprozess und das Therapieergebnis. Es wird auf der Basis der psychotherapeutischen Diskussion ein Modell entworfen, welches versucht, das gefundene sprachtherapeutische Wissen aus dem deutschsprachigen Raum gebündelt darzustellen. Das Modell zeigt die sprachtherapeutische Beziehung im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Einflussen und persönlichen Voraussetzungen von Therapeutin und Patient. Einen Teil dieser „gesamten“ zwischenmenschlichen Beziehung bildet die therapeutische Arbeitsbeziehung, deren Ausgangspunkt das Symptom des Patienten ist. Die verbale und nonverbale Kommunikation bildet eine greifbare Brücke zwischen Therapeutin und Patient und tangiert sowohl die Beziehungsebene als auch die Handlungsebene der Therapie. Sie kann von der Therapeutin bewusst zur Beziehungsgestaltung eingesetzt werden, zum Beispiel durch Gesprächsführungstechniken und Beratung. In der Sprachtherapie ist eine personen- und systemorientierte therapeutische Grundhaltung verbreitet.

Schlussfolgerung: Diese Arbeit leistet einen ersten Schritt zur Orientierung auf dem bisher wenig erforschten Feld der sprachtherapeutischen Beziehung. Sie bietet Ansatzpunkte für weitere, insbesondere qualitative Forschung.

Schlüsselwörter: Sprachtherapie, therapeutische Beziehung, Therapeuten-Patienten-Beziehung, Arbeitsbeziehung, Beziehungsgestaltung, Therapeutenvariablen, Kommunikation, Gesprächsführung




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