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5-60-2013-04-01

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Fachartikel: Mit Sprache kann gerechnet werden – Unterrichtsspezifische Sprachdidaktik am Beispiel mathematischer Zusammenhänge (PDF-Datei)


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Artikel-Nr.: 5-60-2013-04-01

Abstract:

Hintergrund: Im Mathematikunterricht können die sprachlich-kommunikativen Zugangsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler häufig von den mathematisch geprägten Strukturen abweichen. So werden Schwierigkeiten im mathematischen Lernen oft als fachbezogene Lernprozessstörungen gedeutet und nicht ursächlich auf sprachlich-kommunikative Barrieren im Unterricht zurückgeführt.
Fragestellung/Zielsetzungen: Es gilt zu ermitteln, welche besonderen Kompetenzen oder Schwierigkeiten bei Schülerinnen und Schülern hinsichtlich des sprachlich-kommunikativen Lösens mathematischer Aufgaben auftreten können. Ferner sind gewinnbringende sprachfunktionelle Verknüpfungen mit mathematischen Lerninhalten für alle Lernenden zu erfassen und auf ein sprachdidaktisches Konzept zu übertragen, das auch im inklusiven Kontext Gültigkeit erlangt.
Methodik: In der Ausrichtung auf eine unterrichtsspezifische didaktische Konzeption für das Förderprofil Sprache und Kommunikation werden Spezifika der Sprache und Kommunikation am Beispiel des Mathematikunterrichts herausgearbeitet. Vor dem Hintergrund einer Unterrichtsstunde im Fach Mathematik zum Thema ‚Würfeln mit zwei Würfeln‘ wird die Anwendbarkeit des didaktischen Konzeptes überprüft und ausgewertet. Dazu werden die entsprechende Unterrichtsplanung analysiert sowie die Lernprozesseffekte im Fokus eines Schülers mit sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen reflektiert.
Ergebnisse: Auf der Grundlage der sprachdidaktischen Konzeption konnten sprachlich-kommunikative Lernbarrieren sowie die Gestaltung sprach- und kommunikationsfördernder Elemente im Mathematikunterricht präzise erfasst und geplant werden. Der fokussierte Schüler zeigte Lernfortschritte in den Nuancen der Emotionalität, Kooperation und Bildungsprozesse. Er konnte die sprachlich-kommunikativen Angebote zum mathematischen Lernen ebenso wie die anderen Gruppenmitglieder vorteilhaft nutzen. Therapieintegrierte Interventionen offenbarten jedoch im kurzen Beobachtungszeitraum noch kaum signifikante Effekte.
Schlussfolgerungen: Die Kategorien des sprachdidaktischen Dreiecks erweisen sich als relevant für die Planung und Nachbetrachtung eines Mathematikunterrichtes mit sprachlich-kommunikativen Unterstützungspotenzialen. Insbesondere unterstützt es gezielt die Aufbereitung eines sprachfunktional orientierten mathematischen Lernens für alle Schülerinnen und Schüler.

Schlüsselwörter: Inklusiver Unterricht, Lernbarrieren, sprachdidaktisches Dreieck, Sprach- und Kommunikationsförderung, mathematische Sprache, Wahrscheinlichkeit

Abstract englisch:

Background: The linguistic and communicative skills of students can often differ from the mathematically characterized structures. Therefore, problems in mathematical learning are often interpreted as subject- specific disorders, and not attributed to language barriers in the classroom.
Aims: It is important to identify which specific skills or difficulties can be found in students concerning the linguistic and communicative aspects of the mathematical tasks. Also, advantageous connections between functional structures of language and communication, as well as mathematical contents have to be analyzed for all learners and transferred to a specific didactic conception, which also becomes effective in the inclusive context.
Methods: By focusing on a specific didactic conception for the education of speech- and language impaired children, the specifics of language and communication in mathematics education will be identified. The example lesson in mathematics ‘Rolling two dice‘ reviews and evaluates the applicability of the didactic conception. For this purpose, the corresponding lesson planning will be analyzed and the learning curve effects in the focus of a speech- and language impaired student will be discussed.
Results: On the basis of the specific didactic conception, learning barriers as well as elements to support language and communication in mathematics education could be accurately determined and planed. The focused student showed progress in areas relating to emotionality, cooperation, and educational processes. For the mathematical learning, he was able to use the linguistic and communicative structures as well as the other students. Integrated therapeutic interventions, however, revealed hardly significant effects over the short referenced period.
Conclusions: The categories of the didactic triangle prove to be relevant for planning and reviewing lessons in mathematics with potentials for supporting language and communication. They especially support functional mathematical learning by using linguistic and communicative structures for all students.

Schlüsselwörter englisch: Inclusive teaching, learning barriers, didactic triangle, special needs in
speech, language and communication, mathematical language, probability


Fachartikel aus "Praxis Sprache" Ausgabe 4/2013
DOI: 10.2443/skv-s-2013-56020130401




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