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5-70-2013-01-01

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Fachartikel: Vergleich zwischen inklusiven und separierenden Unterrichtskonzepten unter besonderer Berücksichtigung von Kindern mit spezifischer Sprachentwicklungsstörung - Lernausgangslage und erste Ergebnisse (PDF-Datei)


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Artikel-Nr.: 5-70-2013-01-01

Zusammenfassung:

Fragestellung: Die Frage nach einer qualitativ hochwertigen Beschulung von Kindern mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Sprache wird im Kontext zunehmend inklusiver Bildungskonzeptionen immer dringender gestellt. Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Universität Rostock, dem Rügener Inklusionsmodell (RIM) – durchgeführt unter der Leitung von Prof. Dr. Bodo Hartke –, wird dieser Fragestellung nachgegangen.
Ziele: Ein Vergleich dreier unterschiedlicher Unterrichtskonzepte soll erste Hinweise auf das Gelingen sprachtherapeutischer und unterrichtlicher Förderung in den einzelnen schulischen Settings geben. Dabei werden die semantisch-lexikalische und die morphologisch-syntaktische Ebene besonders betrachtet. Für den fachbezogenen Kontext wird die Lernentwicklung im Bereich Deutsch genauer dargestellt.
Methodik: In einer Interventionsstudie werden in einem Drei-Gruppen-Versuchsplan insgesamt 70 Schüler und Schülerinnen mit einer spezifischen Sprachentwicklungsstörung über den Zeitraum des ersten Schuljahres untersucht. Die Experimentalgruppe (N = 28) wird nach dem Konzept des Rügener Inklusionsmodells und den damit verknüpften, auf mehreren Förderebenen systematisierten Präventionsmaßnahmen, der besonderen Akzentuierung einer evidenzbasierten Praxis und der Diagnostik mit Fokus auf die Dokumentation der Lernfortschritte unterrichtet (detaillierter in Mahlau, Diehl, Voß & Hartke 2011). Es handelt sich dabei um Schüler/innen, die zum Schuljahr 2010/11 in eine staatliche Grundschule der Insel Rügen eingeschult wurden. Schüler/innen der Sprachheilklassen der Stadt Stralsund oder Rostock zählen zur Kontrollgruppe 1 (N = 20). Die Kontrollgruppe 2 (N = 22) umfasst Schüler mit Sprachauffälligkeiten, die im Rahmen des Gemeinsamen Unterrichts eine Grundschulklasse der Stadt Stralsund besuchen.
Ergebnisse: Die Kinder aller Untersuchungsgruppen verbesserten signifikant ihre Leistungen im Bereich Wortschatz und z. T. Grammatik. Zwischen den inklusiv beschulten Kindern im Rügener Inklusionsmodell und den Schülern der Sprachheilklassen ergaben sich in keinem Bereich bedeutsame Unterschiede. Dagegen zeigen die Probanden der Kontrollgruppe 2, die im Gemeinsamen Unterricht lernen, geringere Entwicklungstendenzen.
Schlussfolgerungen: Aufgrund der kleinen Probandenzahl und der kurzen Unterrichtsdauer müssen weitere Studien durchgeführt werden, die zum einen eine größere Anzahl von Probanden und weitere Sprachstörungsbilder berücksichtigen sowie die Lernentwicklung über einen längeren Zeitraum verfolgen.

Schlüsselwörter: Inklusiver/Integrativer Unterricht, Rügener Inklusionsmodell, Sprachheilklasse, Sprachtherapeutischer
Unterricht, spezifische Sprachentwicklungsstörung


Abstract englisch:

Background: In the context of increasing inclusive education there is a great demand for a high quality school placement for children with special educational needs in language learning. Within the framework of a research project of the University of Rostock, the Rügener Inklusionmodell, – under the direction of Prof. Dr. Bodo Hartke – this question is being discussed.
Aims: The comparison between three different teaching concepts is supposed to give first indications of success relating to language teaching and educational support in these three different school settings. This study focusses on the semantic-lexical and morphological-syntactic level. Regarding the subject related learning development the subject German is illustrated.
Methods: In this present interventions study a three-group experimental design is used to examine altogether 70 pupils with specific language impairment in their first school year. The experimental group (N = 28) is taught after the Rügener Inklusionsmodell and consists of children who started to attend a public school on the island of Rügen for the school year 2010/2011. Constitutive elements of this concept are systematic preventions on different levels of intensity, evidence-based interventions and monitoring student progress (for more details see Mahlau, Diehl, Voß & Hartke 2011). Children who attended
a specific language teaching class in Stralsund or Rostock are counted among control group 1 (N = 20). Control group 2 (N = 22) consists of children with language development disorders who are taught in joint classes in Stralsund.
Results: For children in all treatment groups results indicated significant improvements in vocabulary and partly in grammar. No significant differences were found between the inclusive educated children in the Rügener Inklusionsmodell and the pupils of the specific language teaching class. However, subject of control group 2 show less development trend.
Conclusion: Because of the low number of subjects and the short teaching time more studies are needed to examine the learning development of a higher number of subjects and different language disorders over a extended period of time.

Schlüsselwörter englisch: inclusive education, Rügener Inklusionsmodell, language teaching, specific language impairment

Fachartikel aus "Forschung Sprache" Ausgabe 1/2013
DOI: 10.2443/skv-s-2013-57020130101




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